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Über Salzgrotten

Salz tut nicht nur unserer Psyche gut, wenn es nach einem langen, ausgiebigen Bad im Meer unter der glitzernden Sonne langsam auf der Haut trocknet. Aus medizinischer Sicht lindert Salz alle Arten von Hautproblemen, es wirkt antibakteriell und desinfizierend, reguliert die Talgdrüsenproduktion und bringt schlecht durchblutete Haut wieder in Schwung. Das liegt vor allem daran, dass das "weiße Gold" aus verschiedenen löslichen Mineralstoffen besteht, die in die Haut eindringen und dem Gewebe gleichsam überschüssige Flüssigkeit entziehen, weil der Gehalt an Nähr- und Mineralstoffen des Salzwassers dem unseres Blutplasmas ähnelt. Salz ist aber auch ein altbewährter Klassiker der Kosmetik. In Cremes steigert es den Feuchtigskeitsgehalt, als Peeling entfernen die feinen Kristalle abgestorbene Hautschüppchen und reinigen die Poren unseres größten Sinnesorgans so gründlich, dass die Wirkstoffe von anschließend aufgetragenen Pflegeprodukten besonders gut aufgenommen werden können. Im Vergleich zum gewöhnlichen Meersalz ist das Salz aus dem Toten Meer mit seinem gesteigerten Mineraliengehalt besonders wertvoll; aber auch Bergkristallsalz und Flor de Sal sind nicht zu unterschätzen.

Sie halten sich zwischen 30 und 45 Minuten in einer Salzgrotte auf und atmen die salzhaltige Luft ein. Die Raumtemperatur liegt dabei bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius.

Zur besseren Entspannung verwöhnen wir Sie auf Wunsch zusätzlich mit angemessener Musik. Je nach Raum und Anwendung entspannen Sie sich auf einem Salzbett, einem Wasserbett oder einem Relaxstuhl. In der Strandgrotte können Sie sich auch im Salz eingraben lassen. Dadurch erleben Sie neben der gesunden Luft auch noch unsere physikalische Wärmebehandlung im Kristallsalz.

"Erfunden" wurden Salzgrotten in Osteuropa. Der polnische Arzt Feliks Boczkowski dokumentierte bereits 1843, dass die Arbeiter in polnischen Salzbergwerken seltener am Atemwegserkrankungen litten als andere Berufsgruppen. Daraufhin entstanden die ersten Kurbetriebe, die sich dieses Wissen zu Nutzen machten.

In Deutschland erreichte diese Art der Therapie erst rund um die Jahrtausendwende wachsende Bedeutung. Da es hierzulande kaum echte Salzformationen gibt, werden die Salzgrotten in Deutschland natürlich aufgebaut. Dazu werden mehrere Tonnen Salz vor allem aus Pakistan auf Wände und Boden aufgebracht.